WOHNÜBERBAUUNG «In der Au», Meilen

WOHNPROJEKT VON EXZELLENTER QUALITÄT

Die im Jahre 1949 von der Migros-Pensionskasse erbaute Siedlung wurde bis zum Baubeginn, wie ursprünglich geplant, zum grössten Teil von Migros-MitarbeiterInnen bewohnt. Da die Gebäude nie einer Sanierung unterzogen wurden, war die Bausubstanz in einem derart desolaten Zustand, dass nur noch ein Neubau in Frage kam. Mit einem Teilabbruch des Hauses Nr. 53 konnten die Gebäudeabstände so gewählt werden, dass sich zwei Neubauten erstellen liessen. Aufgrund der hochstehenden architektonischen Lösung wurde der Arealüberbauungsbonus zugesprochen. Dies ermöglichte es der Eigentümerschaft, das Projekt auf einer langfristig tragfähigen Basis zu realisieren. Anstatt der üblichen Eigentumswohnungen, konnten marktfähige Mietwohnungen erstellt werden.

Die Überbauung liegt am Waldrand in einer sehr ruhigen Umgebung, am Ortsende von Meilen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sowie Einkaufsläden für den täglichen Bedarf im Zentrum von Meilen erreicht man in wenigen Minuten.

NEUBAU UND UMBAU IN EINEM PROJEKT

Gross hat dieses Projekt auf dem Drittmarkt im Angebotswettstreit mit anderen Marktbegleitern gewonnen. In der Ausführung bestand die Herausforderung in der Erstellung der Sichtmauerwerkfassade. Die Fassade wurde traditionell in einem Einsteinmauerwerk mit einem kleinformatigen Klinkerstein gemauert.

Die zwei neuen Mehrfamilienhäuser wurden in einem der Lage angepassten hohen Ausbaustandard erstellt. Der Wohnbereich mit offener Küche wirkt geräumig und die grossflächigen Fenster unterstützen dieses Raumgefühl. Der Minergie-Standard wird auf der Erzeugerseite mit zweimal sechs Erdwärmesonden erreicht.

Die Fassade als äussere Schicht der qualitativ hochstehenden Architektur musste präzise geplant werden. Dazu wurde ein spezialisiertes Ingenieurbüro auf der Seite des Generalunternehmers hinzugezogen, um die aufwendigen statischen Herausforderungen in architektonisch selbstverständlich wirkende Bauteile zu formen.

Die angrenzende Liegenschaft aus dem Jahre 1982 erfuhr eine Rundumsanierung. Neue Küchen und Nasszellen, vergrösserte Balkone und eine solare Wärmeerzeugung auf dem Dach machten den Umbau aufwendiger als eine klassische Strangsanierung. Daher fand der Umbau im unbewohnten Zustand statt. Ebenfalls wurde die Hülle mit neuem Flachdach, neuen Fenstern und einer zusätzlichen verputzten Aussenwärmedämmung komplett erneuert. Die architektonische Planung führte die MPK mit ihrem internen Team durch.

BAUHERRSCHAFT

Migros-Pensionskasse
Wiesenstrasse 15
8952 Schlieren

ARCHITEKT UND INGENIEURE

Architektur
Halter Partner Architekten AG
Rathausstrasse 2
8640 Rapperswil SG

Bauingenieur
Frei + Krauer AG
Mythenstrasse 17
8640 Rapperswil SG

Elektroingenieur
Elektro-Planung R. Mettler AG
Bahnhofstrasse 127
6423 Seewen SZ

H/L/S-Ingenieur
W+L Partner AG
Stampfstrasse 74
8645 Rapperswil-Jona

Bauphysik
Kuster + Partner AG
Sagenriet 9
8853 Lachen SZ

KENNZAHLEN

Gebäudevolumen nach SIA 416
Neubau: 10‘210 m3

Geschossfläche
Neubau: 3‘550 m2
Sanierung: 1‘066 m2

Auftragsvolumen
Neubau: CHF 8.2 Mio.
Sanierung: CHF 2.6 Mio.

TERMINE

Baubewilligung
Februar 2014

Baubeginn
September 2014

Bauübergabe
Juli 2016
(dreimonatiger Unterbruch
infolge Konkurs Baumeister)