Gesundheits­zentrum Brugg

Gesundheitszentrum Brugg: Fachgerechter Um- und Neubau

Expertise im Klinikbau und Umbau

Außenansicht des Gesundheitszentrum Brugg
Außenansicht des fast fertigen Gebäudes

Ein geradezu typisches Gross-Projekt ist in Brugg entstanden. Mit dem Neubau des Pflegezentrums an der Fröhlichstrasse unterstreicht Gross die besondere Kompetenz im Klinik- und Pflegebereich.

Die Architektur der FSP Architekten AG aus Spreitenbach wirkt freundlich, wenn nicht sogar fröhlich, die Adresse scheint Programm zu sein. Diese Atmosphäre strahlt das Gebäude auch im Inneren aus. Neben der Funktion ist das Ambiente eine wichtige Anforderung an die Ausstattung. Das Architekturbüro ist es auch, welches Gross als Subplaner mit ins Team holt, nach dem der Projektwettbewerb 2010 gewonnen wird.

Markant sind die gelben Bänder, welche die Fenster einfassen. Die Leichtbau-Fassadenmodule umhüllen den Baukörper aus massiven Betondecken und Stützen. Diese sitzen auf dem massiven Untergeschoss und bilden das statische Rückgrat des Baus.

Außenansicht des Gesundheitszentrum Brugg

Wie bei den meisten Projekten bleibt auch bei diesem der Betrieb während aller Neu- und Umbaumassnahmen aufrechterhalten. Natürlich kann hier die Projekt- und Bauleitung von der grossen gesammelten Erfahrung der Vergangenheit profitieren.

Mit dem Bezug des Neubaus im Oktober fällt der Startschuss für den Umbau der beiden Bestandsbauten. In einem knappen Jahr werden auch diese bezugsfertig sein.

Außenansicht des Gesundheitszentrum Brugg
Zimmeransicht des Gesundheitszentrum Brugg
Außenansicht des Gesundheitszentrum Brugg

Der erste Baustein im Gesamtprojekt »AKKORD«

Im Jahr 2005 wurde das ehemalige Bezirksspital Brugg geschlossen. Die Gebäude des ehemaligen Spitals bildeten die Basis für die weitere Entwicklung des Gesundheitszentrum Brugg.

Bereits 2010 wurde ein Projektwettbewerb durchgeführt, den das Büro Fugazza Steinmann Partner AG mit ihrem Beitrag „AKKORD“ erfolgreich für sich entscheiden konnte. Gross AG hatte zuvor schon erfolgreich mit FSP zusammengearbeitet und erhielt das Baumanagementmandat.

Das Gesamtprojekt wurde in mehreren Bauetappen erstellt. Der laufende Betrieb musste während der gesamten Bauzeit aufrecht erhalten werden. Die Umzüge der Nutzer wurden phasengerecht vollzogen. Somit konnte auf teure und aufwendige Provisorien verzichtet werden.

Neubau Pflegeheim-, Hotellerie-, Mehrzwecksaal (1. Etappe)

Mit dem Neubau des Pflegeheims wurde im Herbst 2014 begonnen. Die Bauzeit betrug rund zwei Jahre und Ende 2016 war das Gebäude bezugsbereit. Der Neubau ist im Untergeschoss und grossen Teilen des Erdgeschosses als Massivbau in Beton konstruiert. Die Obergeschosse wurden in hybrider Mischbauweise erstellt. Massive Betondecken auf einem Stützensystem bilden den statischen Kern und die Fassade wurde im Leicht-Modulelementbau ausgeführt.

Die Innenwände sind generell nicht tragend als Leichtbauwände ausgebildet. Massive Treppenhaus- und Liftkerne in Beton bringen die notwendige Versteifung des Baukörpers. Das Bettenhaus bietet den Nutzern und Bewohnern ein erfrischendes, freundliches Ambiente. Die Funktionsabläufe wurden dabei durch die Anordnung der Betriebsräume optimiert. Mehrzwecksaal und Cafeteria sind auch für die Öffentlichkeit der Region zugänglich und bieten eine angenehme Atmosphäre.

Umbau zur Dementenabteilung (2. Etappe)

Nach Inbetriebnahme des Mehrzwecksaals war auch das Erdgeschoss im Haus C für den Umbau zur neuen Dementen-Abteilung bereit. Die Gesamtsanierung dieses Geschosses beanspruchte circa ein Jahr. Mit einem Anbau wurden die Räumlichkeiten ergänzt. Der Umbau nahm die vorgegebene Gebäudestruktur auf. Die neuen Nutzungen wurden in den Bestand integriert und eine Atmosphäre kreiert, welche den dementen Bewohnern Lebensfreude vermittelt.

Umbau zu Appartementhaus und Neubauten für Wohnen mit Dienstleistung (3. Und 4. Etappe)

In einer dritten Bauetappe (ca. 2017 – 2018) wurde das heutige Pflegeheim des Alterszentrums zu einem Appartementhaus für Alterswohnungen mit Dienstleistungsangebot nach neuzeitlichen Standards umgebaut. Dabei enstanden hauptsächlich 2-Zimmer-Wohnungen, aber auch 3-Zimmer-Wohnungen. In einer vierten Bauetappe (ca. 2018 – 2020) wird die heutige, nicht behindertengerechte, Alterssiedlung mit vorwiegend 1-Zimmer-Wohnungen durch Neubauten mit 2- und 3-Zimmer-Alterswohnungen mit Dienstleistungsangebot ersetzt.

Bauherrschaft

Stiftung Gesundheit 
Fröhlichstrasse 7+
5200 Brugg

Verein Wohnen im Alter,
Brugg

Planerteam

Generalplaner / Architektur:
Fugazza Steinmann Partner AG
Dipl. Architekten ETH/FH/SIA
Rotzenbühlstrasse 55
8957 Spreitenbach

Baumanagement:
Gross Generalunternehmung AG
Kirchgasse 7
5200 Brugg

Bauingenieur:
Gruner Ingenieure AG
Altenburgerstrasse 49
5200 Brugg

Elektroingenieur:
Herzog Kull Group Aarau
Hammer 25
5000 Aarau

H/L/K/K/S-Ingenieur:
Leimgruber Fischer Schaub AG
Ehrendingerstrasse 10
5408 Ennetbaden

Gastroplaner:
H Plus S Gastronomiefachplanung GmbH
Talweg 2
3063 Ittingen

Landschaftsplaner:
Naef Lanschaftsarchitekten GmbH
Stahlrain 6
5200 Brugg

Bauphysik:
Steigmeier Bauphysik & Akustik GmbH
Rütistrasse 3a
5400 Baden

Kennzahlen

Umbauter Raum nach SIA GV:
ca. 45.000 m3

Geschossfläche GF:
ca. 12.000 m2

Auftragsvolumen:
Rund 46 Mio. CHF

Termine

Baubewilligung:
20.10.2014

Baubeginn:
Neubau Nov. 2014
Umbauten Nov. 2016

Bauende:
Neubau 30.09.2016
Umbauten 30.11.2017

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