Bürogebäude ESPrit, Baden-Dättwil

Bürogebäude ESPrit: Anspruchsvolles Projekt an exponierter Lage

Kurzbeschrieb

Das Bürohaus ESPrit wurde 2010 gemeinsam mit dem Landeigentümer entwickelt und von 2010 bis 2012 umgesetzt. Auf einer der letzten unbebauten Flächen im Gewerbegebiet Esp wurde bei beengten Platzverhältnissen das anspruchsvolle Projekt realisiert.

Der Hauptzugang zum Gebäude wird als eingeschnittener, überdeckter Aussenraum an der südwestlichen Gebäudeecke ausgebildet und ist damit von der Zufahrt Täfernstrasse her sichtbar. Das Gebäude ist als klarer, einfach gestalteter aber dennoch markanter Baukörper konzipiert. Die Klarheit der Formsprache wird durch die edle Aluminiumfassade noch unterstrichen. Dieses Konzept setzt sich auch in der Grundrissgestaltung fort. Um einen innen liegenden Erschliessungsbereich (Kernzone) wird eine aussen liegende Bürozone (Ring) angeordnet.

Aussenansicht des Bürogebäudes von ESPrit in Baden-Dättwil

In der Kernzone befindet sich eine markante, raumbildende halbgewendelte Treppe um ein ovales Treppenauge mit Oberlicht. Daneben liegt die Liftanlage mit Personen- und Warenlift für die Haupterschliessung. Daneben sind im Kernbereich für jedes Geschoss die von den Mietern gemeinsam genutzten Sanitärräume, ein Lagerraum, sowie ein weiteres Fluchttreppenhaus angeordnet. Der äussere Ring jedes Normgeschosses lässt sich in bis zu fünf Büroeinheiten von ca. 150 m² unterteilen. Dabei sind verschiedene Kombinationsmöglichkeiten von einem Hauptmieter je Geschoss (total ca. 750 m²) bis hin zur Unterteilung einer Büroeinheit (150 m²) in weitere Kleinstmieter denkbar.

Die Ringzone hat eine Tiefe von 9 m und kann damit sowohl für Einzel-, Grossraum- und Kombibürokonzepte genutzt werden. Das Fassadenraster baut auf einem im Bürobau üblichen Grundraster von 1,25 m auf und lässt die flexible Unterteilung in verschieden grosse Büros zu. Die Deckensegel in den Mietflächen ermöglichen einen hohen Komfort für die Nutzer. Neben den Grundbedürfnissen Wärme, Luft und Akustik wurde zusätzlich noch die Kühlung bereitgestellt.

Das Gebäude besitzt zwei Untergeschosse mit insgesamt 66 Stellplätzen und den erforderlichen Technikräumen.

Architekt und Ingenieure

Architekt:
Fugazza Steinmann Partner AG, Wettingen

Bauingenieur:
Gruner Ingenieure AG, Brugg

Elektroplanung:
Herzog Kull Group, Baden

Haustechnik:
Leimgruber Fischer Schaub AG, Ennetbaden

Physik-Akustik:
Leuthardt Mäder, Brüttisellen

Fassadenplaner:
MSC & Partner AG, Wettingen

Bauherrschaft

Eigenentwicklung Gross Generalunternehmung AG

Kennzahlen

Geschossvolumen GV:
24 300 m3

Geschossfläche GF:
7 400 m2

Mietfläche:
3 300 m2

Termine

Baubeginn:
07/2010

Übergabe Mieterausbau:
11/2011

Bauende:
04/2012

Projekt- und Bauleitung

Projektleiter:
M. Götte

Bauleiter:
M. Schwald, T. Strittmatter

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