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Umbau der Neuen Börse zum Bürogebäude

EF Education First Neue Börse, Zürich

EF Zürich Treppe
EF Zürich Eingang
EF Zürich Sitzbereich
EF Zürich Küchen
EF Umkleide
EF Zürich Treppe
EF Zürich Küchen
EF Umkleide
Projektbeschreibung
Baureportage zum Umbau

Der Umbau der ehemaligen Neuen Börse in Zürich zum Schulungs- und Bürozentrum für die renommierte Sprachschule ist in vollem Gang. Im Zuge des Projekts nutzt Gross Lean Construction, um den gesamten Prozess schlanker und effizienter zu gestalten.

Der Umbau der Börse betrifft in erster Linie die innere Struktur und die Haustechnik. Der Wechsel in der Funktion hin zu offenen Büroflächen macht umfassende Eingriffe in den Grundriss notwendig.

Als nach der Auftragsvergabe infolge der kurzen Vorlaufzeit die Ausführungsplanung von Architektur und Haustechnik einen Rückstand aufweist, reagiert das Projektteam. Die Lösung: Lean Construction. Dabei wird die Methodik vom Projektleiter an die spezifischen Bedürfnisse von Gross angepasst. Tägliche Statusmeetings am Lean-Board helfen, Fragestellungen und Informationen schneller an die richtigen Stellen zu tragen. Alle wichtigen Punkte sind auf der Tafel zu finden und tagesaktuell. Das Plus an Transparenz und Kommunikation beschleunigt das Projekt und bringt es wieder auf Kurs.

Revitalisierung

Die Bauherrschaft konnte die neue Börse Mitte 2017 im Baurecht übernehmen. Nach umfassenden Umbauarbeiten werden Ende 2018 rund 800 Mitarbeiter der EF Education First im Gebäude Platz finden. Die ursprünglichen Einzelbüros werden offenen und hellen Grossraumbüros weichen. Der Fokus des Eingriffs liegt auf der Gebäudestruktur und der Haustechnik. Herzstück des neuen Dienstleistungsgebäudes wird ein zweigeschossiger, rund 50 Meter langer Lichthof werden.

Gedrängtes Terminprogramm mit wenig Vorlaufzeit

Schon bald nach Auftragsvergabe mussten wir feststellen, dass infolge der kurzen Vorlaufzeit die Ausführungsplanung auf der architektonischen sowie technischen Seite in grossem Rückstand war.

Um nach den Rückbauarbeiten (7.500 m3 innerhalb von 2,5 Monaten) fliessend in den Innenausbau übergehen zu können, musste die Planung stark intensiviert und optimiert werden. Um dies zu erreichen, wurde ein enger Sitzungsraster mit den Planern und den betroffenen Unternehmern eingeführt. Durch den direkten Austausch unter allen Beteiligten entstanden optimale und effiziente bauliche Lösungen. 

Die kurze Bauzeit von 16 Monaten, die hohe Bestückung der Haustechnik sowie der anspruchsvolle Innenausbau erforderte ebenfalls eine intensive Terminplanung. Aus der Not heraus wurde zur Ausführungsoptimierung ein Lean-Management mit den ausführenden Unternehmern eingeführt. Unter anderem fanden täglich kurze Sitzungen statt, an welchen anstehende Themen und Probleme in der Runde diskutiert wurden. Um dem Problem der kurzen Bauzeit und der damit verbundenen Ausführungskonflikte entgegenzuwirken, wurde darauf geachtet, dass ein einziger Unternehmer für die Arbeiten an Doppelboden, Bodenbelag, Abhangdecken und Glastrennwände verantwortlich ist.

Da das bauherrenseitige Designteam in England, der Finanzobmann sowie die Projektleitung in Amerika ansässig sind, ist es selbstverständlich, dass die Bauherrensitzungen in Englisch abgehalten wurden.

EF Eingang

Realisierung

Gross General­unternehmung AG

Das Team von Gross am Standort Brugg übernahm den Auftrag als Totalunternehmer.

Weitere an der Planung beteiligte Unternehmen:
  • Architektur

    Stücheli Architekten, 8045 Zürich

  • Bauingenieur

    Basler & Hofmann (Ing.), 8032 Zürich

  • GPL Haustechnik

    Alfacel AG, 6330 Cham

  • H/L/S-Ingenieur

    PZM AG, 8032 Zürich

  • Bauphysik

    BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH,
    8045 Zürich

  • Elektroingenieur

    Hefti Hess Martignoni, 5001 Aarau 

EF Sitzbereich

Daten und Fakten

  • Bauherrschaft

    Gemeinde Reinach, 4153 Reinach, Basel-Landschaft

  • Nutzflächen (HNF/NNF/VF) nach SIA 416

    18.000 m2 

  • Baubeginn

    August 2017

  • Bauübergabe

    November 2018

  • Auftragsvolumen

    CHF 53.9 Mio. exkl. MwSt. exkl. Honorare