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RehaClinic Zurzach: Koordinierte Erweiterung und Sanierung

Erweiterung und Sanierung RehaClinic, Zurzach

Projektbeschreibung
Gezielte Sanierung und Erweiterung für die RehaClinic Zurzach

Im Jahr 2003 rechnete die Gross AG das erste Angebot für diesen Gesamtleistungsauftrag. Projektüberarbeitungen und Optimierungen folgten, sodass im August 2004 der Vertrag unterzeichnet werden konnte. Der Vertragsinhalt umfasste den Ergänzungsbau, die Einstellhalle, das Aussenbad und die umfangreiche Sanierung des Hauptgebäudes.

Am 16. August 2004 begann mit einem feierlichen Spatenstich die neue Ära RehaClinic Zurzach. In der ersten Etappe mit Baubeginn 17. August 2004 wurde der viergeschossige, helle Ergänzungsbau, bestehend aus Patientenzimmern, Therapieräumen, Behandlungsräumen und Speisesälen erstellt. Die Zimmer 
weisen einen grosszügigen Grundriss 
auf und sind mit maximal zwei Betten, einem Multi-Media-Terminal mit Fernseher, Internet und Telefon ausgerüstet. Modern und grosszügig konzipierte Badezimmer runden den Komfort ab.

Im Erdgeschoss bezog die Klinik für Schlafmedizin (KSM) ihre Räume. Dieser klimatisch und schalltechnisch höchst aufwendige Mieterausbau wurde ebenfalls durch unser Team realisiert. Von Januar bis Februar 2005 wurde der bestehende Parkplatz ausgehoben und eine Unterniveaugarage geschaffen. Darauf wurden ein 11 x 7 Meter Therapiebecken sowie ein 25 x 16 Meter Sportbecken mit Wellness- und Erlebnisbereich errichtet.

Die Bauherrschaft äusserte schon in der Projektierungsphase den Wunsch, den Therapiebeckenbereich mit einer Badehalle zu ergänzen. Nach Planungs- und Kostenoptimierungen am gesamten Projekt wurde während der Bauzeit entschieden, die in blauem Glas gefasste, lichtdurchflutete Badehalle zu realisieren. Das gesamte Team wurde durch diesen kurzfristig gefassten Entscheid sehr gefordert. Letztendlich haben sich die Anstrengungen gelohnt, Therapie- und Aussenbecken können nun wetterunabhängig ganzjährig betrieben werden.

Die Übergabe von Bettenhaus und Einstellhalle an die Bauherrschaft erfolgte am 24. Februar 2006.

Am 7. Juni 2006 fand der Start zum sehr umfangreichen Umbau des Bettenhauses statt. Notabene unter laufendem Betrieb. Der ganze Bauablauf wurde in 4 Haupt- und 24 Unteretappen gegliedert. Zunächst mussten Provisorien erstellt und bezogen werden. Eine Pflegeabteilung wurde in das Parkhotel ausgegliedert und die Gastronomiebereiche mussten weiterhin ihre anspruchsvolle Aufgabe optimal erfüllen können.

Danach begann der eigentliche Umbau des Bettenhauses. Das Gebäude wurde bis zum Rohbau rückgebaut. Die schmalen Balkone abgebrochen und verbreitert. Neue Nasszellen erschlossen und eingebaut. Geschossweise, von oben nach unten, erfolgte der Endausbau. Schon im April 2007 konnten die ersten drei sanierten 
Bettengeschosse in Betrieb genommen werden. Die restlichen Geschosse wurden im Monatsrhythmus übergeben und bezogen. In einer weiteren Etappe erfolgte der Mieterausbau der Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

Hohe gestalterische und qualitative Anforderungen stellten die Bereiche Gastronomie, Rezeption und Entrée an das GL-Team. Dieser aufwendige Innenausbau musste ebenfalls in Etappen und unter Berücksichtigung des laufenden Betriebes erstellt werden und konnte am 27. Juli 2007 termingerecht übergeben werden. Abschliessend wurden der Verwaltungs- und Therapietrakt in Etappen saniert und laufend zur Nutzung freigegeben.

Nachdem die ebenfalls neu gestaltete Umgebung mit Therapiegarten und Gewächshaus an Patienten, Besucher und Personal übergeben werden konnte, sagen wir mit Stolz: „Danke, für Ihr Vertrauen in das Gesamtleistungsteam der Gross Generalunternehmung AG!“

Realisierung

Gross General­unternehmung AG

Das Team von Gross am Standort Brugg übernahm den Auftrag als Totalunternehmer.

Weitere an der Planung beteiligte Unternehmen:
  • Architektur

    Tognola Stahel Ullmann,
Architekten BSA/SIA/SWB, Windisch

  • Heizungsingenieur

    Thermoplan GmbH Planungsbüro für Haustechnik, Suhr

  • Bauingenieur

    Gerber + Partner Bauingenieure und Planer AG, Windisch

  • Elektroingenieur

    Herzog Kull Group Beratende Energie-Ingenieure, Aarau

  • Lüftungsingenieur

    Balplan AG, Olten
    Ing. Büro für Lüftung – Klima, Olten

  • Spitalplaner

    H. Limacher Partner AG, 8006 Zürich

  • Sanitäringenieur

    Spalinger Planungsbüro für Haustechnikanlagen, Baden

  • Innenarchitektur EG

    Iria Degen Interiors, 8049 Zürich

  • Badplaner

    Probading, 8126 Zumikon

Daten und Fakten

  • Bauherrschaft

    Gemeinnützige Stiftung für
    Zurzacher Kuranlagen, 5330 Zurzach

  • Bruttogeschossfläche

    Neubau: 8.099 m2
    Umbau: 4.334 m2

  • Umbauter Raum nach SIA

    Neubau: 31.335 m3
    Umbau: 17.000 m3

  • Baubeginn

    08/2004

  • Bauübergabe

    03/2008

  • Auftragsvolumen

    50. Mio. CHF
    (inkl. Mieterausbauten TCM und KSM)