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Durchdachte Projektentwicklung und Ausführung in kurzer Zeit

Neuer Kindergarten in Nieder­lenz

Projektbeschreibung
Projektentwicklung und Realisierung aus einer Hand

Im Februar 2015 konnte unser Team die Jury des öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerbs mit dem Beitrag »kleiner Fuchs« überzeugen. Den Planern und Konstrukteuren ist ein logisches und gut durchdachtes Gesamtkonzept gelungen. Eine erste Baueingabe mit zusätzlichem Wohngeschoss, wurde aufgrund einer Einsprache zurückgezogen. Dem ursprünglichen Projekt »Kleiner Fuchs«, wurde die Bewilligung im Oktober 2017 erteilt. Am 25. Januar 2018 erfolgte der Spatenstich. Die Bauübergabe erfolgte am 1. August 2018. Somit konnten die Kinder im Sommer 2018 bereits ihr neues Reich erobern.

Dabei konnte Gross AG folgende Anforderungen an das Projekt garantieren:

  • Eine preiswerte Realisierung
  • Eine kurze Bauzeit
  • Modernste Kindergartenräume mit gesundem Raumklima
  • Eine identitätsstiftende Baute
  • Einen ökologisch-bewussten Umgang mit den Ressourcen

Harmonische Einbindung in die Umgebung

Der Baukörper weist die Grundform eines Schmetterlings auf. Daher rührt auch der Name „Kleiner Fuchs“. Die sehr gut belichteten Kindergartenzimmer bieten eine hohe Flexibilität und verfügen über einen direkten Bezug zum Aussenraum. Die Ausgestaltung der Fassaden erzeugt spannungsvolle Aussenräume und gliedert das Gebäude optimal in die umliegende Land­schaft ein. Durch die Orientierung an der Natur bieten sich vielfältige Mög­lichkeiten für Aussenspielflächen. Die Gesamtkonzeption des Gebäudes mit seiner zentral gelegenen Eingangshalle betont die Kindergarten­gemeinschaft. Durch die Offenheit der Räume eröffnet sich Potenzial für flexible Zu­sam­men­arbeitsmodelle.

Nachhaltiger Systemholzbau mit hohen Anforderungen

Das Bauwerk wurde als Systemholzbau erstellt. Die nachhaltige Holz­elementkonstruktion erfüllt die energetischen Anforderungen nach „MINERGIE“. Bei der Auswahl der Baustoffe flossen ökologische Aspekte mit ein. Die raumhohen Fensteröffnungen lassen eine ausgesprochen hohe Nutzung von Tageslicht als auch der passiven Sonnenenergie zu. Auch die Raumakustik, die Belichtungstechnik sowie behindertengerechte Anfor­derungen spielten beim Bau dieses modernen Kindergartens eine grosse Rolle.

Realisierung

Gross General­unternehmung AG

Das Team von Gross am Standort Brugg übernahm den Auftrag als Totalunternehmer.

Weitere an der Planung beteiligte Unternehmen:
  • Architektur
    Architheke AG, 5200 Brugg
  • Holzmodulbau
    Häring & Co. AG, 5074 Eiken
  • Bauingenieur
    Gruner Ingenieure AG, 5200 Brugg
  • Elektroingenieur
    HKG Engineering AG Aarau, 5000 Aarau
  • Bauphysik und Akustik
    Steigmeier Bauphysik & Akustik GmbH, 5400 Baden

Daten und Fakten

  • Bauherrschaft
    Ortsbürgergemeinde, 5702 Niederlenz
  • Baubewilligung
    23.10.2017
  • Baubeginn
    25.01.2018
  • Bauübergabe
    01.08.2018
  • Umbauter Raum nach SIA GV
    2.510 m3
  • Geschossfläche GF
    707 m2
  • Auftragsvolumen
    ca. CHF 3 Mio.

News vom 18.04.2015

Auf Empfehlung des Preisgerichtes hat sich der Gemeinderat einstimmig für das Projekt „Kleiner Fuchs“ entschieden.
Gross AG gewinnt mit durchdachter Projektidee:
Nach dem Präqualifikationsverfahren wurden fünf Teams für eine Projektidee eingeladen. Die anonymen Projekte sind nach der fristgerechten Einreichung vorgeprüft und juriert worden. Auf Empfehlung des Preisgerichtes hat sich der Gemeinderat einstimmig für das Projekt «Kleiner Fuchs» entschieden. Der Name nimmt Bezug auf den gleichnamigen Schmetterling (Aglais urticae; Syn.: Nymphalis urticae). Das Projektteam bestehet aus Gross Generalunternehmung AG; Architheke AG; SKK AG und Holzbau Häring AG, Eiken.

Baustart für den kleinen Fuchs

Bei diesem Projekt arbeitet Gross für die Kleinen. Die Bauarbeiten für den neuen Kindergarten in Niederlenz haben im Januar begonnen.

Gross hat sich mit seiner Planung im Gesamtleistungswettbewerb durch­gesetzt und kann sich jetzt beim ersten Spatenstich über ganz besondere Hilfe freuen. 25 Kinder stehen mit ihren Minischaufeln bereit, um die ersten Furchen in den Boden zu wühlen. Dabei haben die jungen Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter sichtlich Spass. Es war ein anständiges Vesper mit Schinken­gipfeli notwendig, um den Baumeisternachwuchs von der Baustelle weg­zu­locken.

Namensgeber für den neuen Kindi ist, anders als man im ersten Moment vermutet, ein Schmetterling. Betrachtet man den Grundriss, erkennt man die beiden Flügel, die sich symmetrisch an die mittig gelegene Eingangshalle fügen. Die im Rahmen des Neubaus entstehenden vielseitigen Nutzungs­bereiche inklusive Terrassen und gedeckten Aussenräumen orientieren sich dabei in alle Himmelsrichtungen. Hohe Fensteröffnungen lassen eine hohe Nutzung von Tageslicht als auch der passiven Sonnenergie zu, sodass Kin­dergartenräume mit schöner Atmosphäre entstehen.

Durch die Orientierung des Neubaus an der umliegenden Natur bieten sich den Kindergärtlern aber auch vielfältige Möglichkeiten für Aussen­spiel­flä­chen. Die Gesamtkonzeption des Gebäudes mit einer zentral gelegenen Ein­gangshalle betont die Kindergartengemeinschaft. Durch die Offenheit der Räume eröffnet sich Potenzial für flexible Zusammenarbeitsmodelle der bei­den neuen und dem bestehenden Kindergarten. Da bleibt viel Raum für Be­wegung und gemeinsames Spiel. Das vom Falter inspirierte Gebäude ent­warf das Team der Architheke Brugg.
Auch nach aussen öffnet sich der Bau mit weiten raumhohen Fensterflächen. So wird der Kontakt der drei Kindergartengruppen miteinander und mit der umgebenden Natur gefördert. Schon in den kommenden Sommerferien wird das neue Gebäude bezogen. Zum Start des neuen Schuljahrs im September.